Der erste Gedanke der meisten Menschen ist, dass wir die Bienen quälen und dass sie sogar sterben könnten.
Denn wenn eine Biene sticht, stirbt sie. Das ist wahr. Wenn sie in die Haut oder eine andere raue Oberfläche sticht, bleibt der Stachel stecken, weil er nicht glatt ist, sondern einen Stachel hat, der stecken bleibt. Wenn die Biene versucht, weiterzufliegen, zieht sie den Stachel heraus und stirbt.
Unsere Giftersammeltechnik ist natürlich ausgeklügelt, human und harmlos, denn wir wollen unseren Bienen in keiner Weise schaden.
Auf die Bienenstöcke werden Glasscheiben gelegt, um sie leicht zu reizen. Die Biene sticht, wenn sie mit der Scheibe in Berührung kommt. Da das Glas jedoch glatt ist, bleibt der Stachel nicht stecken, so dass sie nur einen Mikrotropfen Bienengift abgibt und weiterfliegt. Dabei gibt sie 1/3 des Giftes ab, den Rest behält sie für sich.
Wenn die Flüssigkeit trocknet, verwandelt sie sich in ein weißes Pulver. Dieses wird dann abgekratzt und zur Reinigung und Analyse ins Labor geschickt. In all diesen Jahren haben wir keine Schäden an unseren Bienen festgestellt. Wir haben jedes Jahr gesunde und zahlreiche Bienenvölker.
Das Bienengift wird alle 3 Tage für 20 Minuten gesammelt. Von Mai bis Juni. Daher sind die Mengen dieses außergewöhnlichen Rohstoffs begrenzt und kostbar.
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